Junge Grafik N°1: It’s a Wrap

An der Preisverleihung im Luzerner Neubad wurden die ersten Gewinnerinnen und Gewinner des Förderpreises gekürt und gefeiert. Junge Grafik bewies sich dabei als Sprungbrett mit internationaler Strahlkraft!

Die Gewinner

Über zwei Jahre Vorbereitung investierten die Vorstandsmitglieder:innen des Vereins Junge Grafik in diesen Moment. «Es ist super zu sehen, wie heute Abend alles zusammenkommt. Die Gewin-ner:innen werden gefeiert, können hier vor Ort wichtige Leute aus der Grafikbranche kennenler-nen und sich mit ihnen vernetzen. Auf diesen Moment haben wir hingearbeitet», freut sich die Co-Projektverantwortliche Loana Boppart.

Junge Grafik aus der ganzen Schweiz
Der Förderpreis für junge Grafiktalente in Ausbildung ist einzigartig in der Schweiz. Die Konzept-entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Ausbildungsinstitutionen und Berufsver-bänden, welche das Projekt von Beginn an unterstützten. Besonders erfreulich: Dem Call for Ent-ries folgten sowohl Lernende aus der Berufsbildung als auch Studierende in einem Fachhoch-schulstudium und sämtlichen Bildungsinstitutionen in allen Sprachregionen der Schweiz! Damit ermöglicht Junge Grafik einen Einblick in die Zukunft der Schweizer Grafik. «Schweizer Grafik ge-hört zum Weltkulturerbe», so Boppart, «entsprechend freut es uns, dass dieses vom Nachwuchs mit ebenso grosser Begeisterung weitergetragen wird.»

Quantität und Qualität
Aus den über 300 Einreichungen aus allen Landesteilen der Schweiz wählte eine 9­köpfige Jury aus renommierten Schweizer Grafikschaffenden Ende August 30 Gewinnerarbeiten aus. Das hohe Niveau machte es den Jurymitglieder:innen nicht leicht. Jury­Verantwortliche Meret Fischli freut sich über die hohe Qualität der Einsendungen: «An Schweizer Schulen entstehen heraus-ragende Arbeiten – diese Vermutung war ja der Grund für unseren Förderpreis. Die Einsendun-gen haben die Vermutung bestätigt und unsere Erwartungen definitiv übertroffen!»

Insgesamt 300 Gäste fanden sich vergangenen Samstag im Luzerner Neubad an der Award Night ein, um die Gewinnerarbeiten – und die Menschen dahinter – zu feiern. Moderatorin Monika Schärer führte locker und viersprachig (!) durch den Abend. Nebst einem Goodie Bag mit diversen Fachartikeln der zahlreichen Sponsoren erhielten die Gewinner:innen auch einen kleinen Geldbe-trag. Zudem stehen ihre Arbeiten im Zentrum der ersten Junge Grafik Publikation, die an der A-ward Night veröffentlicht wurde und ab sofort auf der Website von Junge Grafik gekauft werden kann. Bei der anschliessenden After Party wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert.

Die Gewinnerarbeiten reisen weiter
Mit der gelungenen Preisverleihung ist aber die erste Ausgabe von Junge Grafik noch lange nicht Geschichte. Denn sie war erst der Startschuss für eine Wanderausstellung: Bis zum 17. Oktober sind die Gewinnerarbeiten im Rahmen des Weltformat Graphic Design Festivals in Luzern zu se-hen, anschliessend wird die Ausstellung in Ausbildungsstätten in Zürich, Sierre und Genf Halt machen.

Trotz Wanderausstellung dürfte es in den kommenden Monaten erstmal etwas ruhiger werden. Nina Ruppen, verantwortlich für Medien und Ausstellung bei Junge Grafik: «Da der Wettbewerb zweijährlich ausgetragen wird, bleibt uns eine kurze Verschnaufpause. Aber ich freue mich jetzt schon auf die zweite Runde im 2023 – und die vielen neuen Arbeiten und Gesichter, die wir dadurch kennenlernen werden!»